Mit Organisation 4.0 das volle Potential entfalten

Wir stecken gerade mitten in einem industriellen Wandel, Vordenker sprechen bereits von der 4. industriellen Revolution, getrieben von der nächsten Digitalisierungswelle (z.B. Internet der Dinge, künstliche Intelligenz). Wir nehmen in den Unternehmen teilweise Aufbruchsstimmung wahr, teilweise aber auch starke Vorsicht und Zurückhaltung. Ein Gedanke hat sich in den letzten Wochen bei uns herausgeschält: Wenn wir das Potential dieser nächsten „Welle“ entfalten wollen, müssen wir uns neben den Fragen rund um Technologie, Prozesse und Business Value auch den Fragen rund um die Menschen in den Organisationen stellen (Stichwort: Organisation 4.0). Unternehmenslenker sollten sich hierzu frühzeitig Gedanken machen:

  1. Welche Form der Disruption kommt auf uns zu, welche Auswirkungen hat dies auf unsere Mitarbeiter und Arbeitsweisen?
  2. Wie ermöglichen wir Co-Kreativität (gemeinsames Denken mit Partnern, Kunden)?
  3. Welche Methoden der Planung, Umsetzung und Steuerung machen künftig Sinn?
  4. Wie bleiben unsere Organisation und unsere Teams dynamikrobust?
  5. Wie schaffen wir eine Haltung, dass die Disruption weniger als Bedrohung, sondern als Chance betrachtet wird?
  6. Wo sollten wir Raum geben für selbststeuerndes und selbstverantwortliches Arbeiten?
  7. Wie schaffen wir Freiräume, Denkräume und Netzwerke?

Und nein, das Thema macht nicht Halt in Unternehmen. Es nimmt Einzug auch bei jedem Einzelnen von uns. Zum einen werden wir noch mehr „smarte“ Produkte nutzen, irgendwann nutzen müssen. Zum anderen werden wir uns an agiles und co-kreatives Arbeiten gewöhnen, irgendwann sogar gewöhnen müssen. Wer dies als Anwender von Produkten oder als Arbeitnehmer rechtzeitig erkennt, kann sich frühzeitig fit machen und sich am Arbeitsmarkt attraktiv halten.

Org 4.0 S

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